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Nachhaltig denken: Was unser Essen wirklich kostet

Jedes Lebensmittel, das wir konsumieren, verursacht bei der Herstellung ökologische und soziale Kosten. Dennoch sind Lebensmittel billig wie nie. Wie kann das sein? Das ist das Thema der Verbraucherkampagne von Nature & More "Was unser Essen wirklich kostet", die wir mit einer aktiven Öffentlichkeitsarbeit begleiten.

Die Übernutzung der Böden, die Verschmutzung der Gewässer, der Verlust an Artenvielfalt und die Auswirkungen auf das Klima verursachen Schäden in Milliardenhöhe. Würden die Preise für Lebensmittel der Wahrheit entsprechen, müssten konventionelle wesentlich mehr kosten als Bio-Lebensmittel.

Die Nature & More-Kampagne „Was unser Essen wirklich kostet“ entlarvt die fehlende Transparenz in den Lebensmittelpreisen. Auf Grundlage der FAO hat Nature & More ein Modell entwickelt, mit dem sich die wahren Kosten – beispielsweise von einem Netz Orangen – berechnen lassen. Im direkten Kosten-Nutzen-Vergleich von Orangen aus konventionellem und aus ökologischem Anbau zeigt sich deutlich: Bio ist sein Geld wert. Denn in den Preisen der Bio-Lebensmittel ist der Mehraufwand zum Schutz der Ressourcen berücksichtigt.

Nach dem Launch der Kampagne Anfang des Jahres auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin hat sie bereits ein breites Medienecho gefunden. Dabei berichteten nicht nur Bio-Medien wie Schrot & Korn, biomarkt.info, bioPress über das hochrelevante Thema, sondern auch Medien der Lebensmittelbranche wie die Lebensmittel-Praxis. Und zuletzt wurde sogar der Stern durch unsere direkte Ansprache auf das Thema aufmerksam und widmete der Kampagne einen Artikel im Wirtschaftsressort: www.stern.de

Wer noch mehr über die Kampagne erfahren möchte: In einem aktuellen Interview mit biomarkt.info sprach Gründer und Geschäftsführer Volkert Engelsman selbst über die Hintergründe und die nächsten Schritte der Kampagne:

https://www.youtube.com/watch?v=MhWW-2BymbM&feature=youtu

organic, Jessica Maron
Frankfurt, im Mai 2016