Koalitionsvertrag – DANKE GROKO?

Wir von organic sind immer hoch sensibilisiert, wenn neue Marschrouten in Sachen Nachhaltigkeit, Umwelt-/Klimaschutz und gesunder Ernährung ausgegeben werden. So haben wir uns im neuen Koalitionsvertrag die Seiten 84-92 und 139-145 etwas genauer angeschaut.

Scan 1

Schon während der Verhandlungswochen haben wir in den Berichterstattungen der lieben Medien immer wieder vergeblich nach „unseren“ Themen gesucht. Erfreulicherweise finden wir sie nun in dem vorliegenden Papier wieder. Aber... viel Neues ist nicht zu entdecken. Das meiste ist bekannt, ein Ruck in die Zukunft fehlt (noch).

Was uns beruhigt ist das, was wir seit Jahren gemeinsam mit unseren Kunden bereits tun: Tag für Tag an den Themen arbeiten, die der Koalitionsvertrag als „Zielsetzung“ beschreibt. So haben wir in den letzten zehn Jahren mit Rapunzel Naturkost, Lebensbaum, Naturland, IG FÜR, Biofair, SuperBioMarkt AG und anderen eindeutig Stellung bezogen gegen die grüne Gentechnik und für die ökologische Landwirtschaft. Wir unterstützen heute aktiv die Bio-Stiftung Schweiz und die Regionalwert AG Freiburg sowie den Bundesverband UnternehmensGrün. Für die Bekämpfung von Fluchtursachen in Afrika waren oder sind wir seit Jahren unterwegs mit Projekten für das Entwicklungsministerium, GIZ, Transfair Deutschland, El Puente und Hand-in-Hand. In Sachen Umwelt- / Klimaschutz und nachhaltiger Konsum dürfen wir für die Verbraucherzentrale NRW, für das Umweltzeichen Blauer Engel und für das Umweltministerium Hessen Projekte entwickeln. Wichtige Unternehmen wie die Lufthansa Group, GLS Logistic und Transgourmet beraten wir in der Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Wir freuen uns, dass all diese wichtigen Themenfelder vorerst bis 2030 von der Politik nachhaltig unterstützt werden. Wir von organic fühlen uns bestätigt in unserem Tun. Dafür können wir danke sagen an die GroKo. Wir fühlen uns aber auch verpflichtet noch weiter nach vorne zu denken. Denn es gibt so viele wichtige Aufgaben, die im Koalitionsvertrag leider fehlen.

Wir wollen aktiv am Gemeinwohl und einer Wertegesellschaft arbeiten. Über den Vertrag hinaus.

organic
Frankfurt, im Februar 2018

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